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Finanzierung und BAföG

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Infos zu BAföG

Im Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) ist die staatliche Unterstützung von Studierenden geregelt. Jungen Menschen soll unabhängig von ihrer sozialen und wirtschaftlichen Situation oder dem Einkommen ihrer Eltern eine Ausbildung ermöglicht werden, die ihren Fähigkeiten und Neigungen entspricht. Dabei handelt es sich um ein zinsloses Darlehen, das in monatlichen Raten während der Regelstudienzeit eines Studiums ausbezahlt wird. Die Höhe des BAföGs ist abhängig vom Einkommen der Eltern und dem eigenen Vermögen. Der Antrag auf diese Art der Förderung wird nach Studienplatzzusage in Bochum beim Akademischen Förderungswerk beziehungsweise bei BAföGdigital gestellt. 

In den ersten vier Semestern ist ein Studiengangwechsel ohne Auswirkungen auf den BAföG-Anspruch möglich. Egal wie lange und in welcher Höhe BAföG ausbezahlt wird, es muss nur die Hälfte der Förderungssumme und höchstens ein Betrag von 10.000 Euro zurückbezahlt werden. Die Rückzahlung beginnt in der Regel fünf Jahre nach Beendigung des Studiums und kann in Raten erfolgen. 

Wichtig: Zur Verlängerung des BAföG

Für die Verlängerung des BAföGs benötigen Studierende eine Bestätigung seitens der Institute darüber, dass ihr Studium ordnungsgemäß verläuft. Bitte setzen Sie sich hierfür rechtzeitig mit dem*der BAföG-Beauftragten des jeweiligen Institutes, an dem Sie studieren, in Verbindung.

Für alle Studiengänge am Institut für Theaterwissenschaft berät und unterstützt Sie in Sachen BAföG Jun. Prof. Dr. Leon Gabriel. Weitere Infos bezüglich Sprechstunden und Informationen finden Sie hier. An Leon Gabriel müssen Sie sich auch wegen der Verlängerung wenden. Bitte vereinbaren Sie einen Sprechstundentermin über den Link auf der Personenseite und wenden sich mit einer Email an ihn, in der Sie Ihre Matrikelnummer nennen sowie Ihre Übersicht über die erbrachten Studienleistungen aus eCampus (als PDF) und das vorausgefüllte Formblatt 5 anfügen.

Nur mit diesen Unterlagen und einem Sprechstundentermin kann Ihr Verlängerungsantrag zügig bearbeitet werden.


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Infos zu Nebenjobs

Wer nach einem Nebenjob sucht, sollte darauf achten, dass der Stundenlohn so hoch ist, dass neben dem Jobben noch Zeit zum Studieren bleibt. Besonders empfehlenswert sind Nebenjobs mit Fachbezug zum eigenen Studium oder Posten als studentische Hilfskraft. So sammeln Student*innen praktische Erfahrungen und erhalten Einblicke in ihr Fachgebiet, während sie ihren Lebensunterhalt verdienen. Wer BAföG bekommt, sollte beachten, dass es eine Höchstgrenze an erlaubtem Einkommen gibt. Seit dem 1. August 2016 liegt diese bei etwas mehr als 5.400 Euro jährlich. Wer durch Nebenjobs mehr als diesen Betrag verdient, muss BAföG zurückzahlen.


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Infos zu Stipendien

Es gibt in Deutschland viele Stipendienmöglichkeiten, die Student*innen individuell entweder einmalig oder regelmäßig finanziell unterstützen. Zu den bekanntesten gehören die 13 Begabtenförderungswerke; sie vergeben zumeist vom Bundesbildungsministerium finanzierte Stipendien. Neben Motivationsschreiben sind oft Gutachten von Lehrer*innen beziehungsweise Professor*innen für eine Stipendienbewerbung nötig. Ein großer Vorteil ist, dass Stipendien – anders als beim BAföG und einem Kredit – nicht zurückgezahlt werden müssen. 

Wenn Sie erwägen, sich auf ein Stipendium zu bewerben und dafür ein Gutachten benötigen, so wenden Sie sich rechtzeitig an den*die Lehrenden, bei dem*der sie bereits Seminare besucht und am besten schonmal eine Note erhalten haben.


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Weitere Infos zur Studienfinanzierung

Welche Optionen der Finanzierung im Einzelfall möglich und sinnvoll sind, hängt von verschiedenen Voraussetzungen ab. Die Ruhr-Universität Bochum bietet deshalb eine Studienfinanzierungsberatung an. 


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Infos zu Krediten

Als letzte Option gibt es spezielle Kredite, die zur Finanzierung eines Studiums gedacht sind. Wichtig zu bedenken ist immer, dass ein Kredit in voller Höhe und mit Zinsen zurückgezahlt wird. Staatlich gefördert und sehr bekannt sind der Bildungskredit und der Studenkredit der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau). Auch private Kreditinstitute vergeben Darlehen an Student*innen.