Dorota Sajewska und Małgorzata Sugiera, Routledge 2026
This pioneering collection examines how waste and wasting are performed across diverse media and genres, from Afrofuturist musical works to contemporary scrap art installations. Distinguished international scholars present original research using situated methodologies, including ethnographic approaches, to analyse compelling case studies that span global contexts. The volume explores eco-trauma and toxic kinship in artistic works, investigates the relationship between extractivism and knowledge production, and examines critical sites like the Polish-Belorussian border and e-waste processing in Ghana and Peru. By reframing familiar environmental narratives and introducing novel perspectives on waste agency, materiality, and performance, the collection challenges conventional understandings of our discarded materials and practices. Each contribution illuminates how waste performance can help us reimagine ecological relationships and envision alternative futures beyond extractivist paradigms.
This volume is an essential reading for students and scholars in environmental humanities, posthumanist theory, decolonial studies, eco-arts, media studies, and performance studies, as well as anyone concerned with creative responses to our global waste crisis.
Gerko Egert, Augustverlag, 2025
Handlungen sind das, woraus Performancekunst gemacht ist. Die gegenwärtigen Krisen, allen voran die Klimakatastrophe, haben Fragen nach Handlung, Politik und Wirkung auch in der Kunst zum Ausgangspunkt aktueller Auseinandersetzung gemacht. Dabei geht es neben der Unterbrechung eines Weiter-so vor allem darum, neue Handlungsgefüge zu knüpfen sowie andere Formate und Infrastrukturen zu konstituieren. Performancekunst und die Politik des Handelns geht der Frage nach, wie künstlerische Situationen geschaffen werden, in denen sich Praktiken des Planetarischen, Organisationsweisen des Alltags und Techniken des kollektiven Lernens erproben lassen. Was kann Performancekunst heute zu einer zeitgenössischen Politik des Handelns und zu unseren Vorstellungen des Machbaren beitragen?
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Stefan Drees, Elisabeth van Treeck und Monika Woitased. (Hgg.) Wolke Verlag, Hofheim 2024
Die Bühnenwerke des niederländischen Komponisten, Film- und Theaterregisseurs Michel van der Aa sind durch ein unauflösliches Miteinander von akustischen und visuellen Bestandteilen charakterisiert und nutzen aktuellste Technologien als Werkzeuge für die Aushandlung philosophischer und gesellschaftlicher Fragestellungen. Wiederholt rückt dabei die Auseinandersetzung mit der Beschaffenheit von menschlicher Identität und Erinnerung oder die Beschäftigung mit traumatischen Lebenserfahrungen in den Mittelpunkt.
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Dorota Sajewska & Małgorzata Sugiera (ed.) Routledge, London 2023
This book is a critical, transdisciplinary examination of a broad range of philosophical ideas, theoretical concepts, and artistic projects of community in the 20th and 21st century in the context of global/local social and political changes.
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Jörn Etzold, Textem Verlag, Hamburg 2023
»Wir befinden uns im Krieg«, erklärte der französische Präsident Emmanuel Macron in seiner ersten Fernsehansprache zu Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus. Sein Vorgänger François Hollande hatte zuvor die islamistischen Anschläge in Paris zu einem »Akt des Krieges« erklärt.
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Monika Woitas, Laaber Verlag, Lilienthal 2022
Igor Strawinsky war einer der bedeutendsten und einflussreichsten Komponisten des 20. Jahrhunderts, der heftigen Widerspruch provozierte, gerade für nachfolgende Komponistengenerationen aber auch zum Vorbild, ja zu einer Art Vaterfigur wurde, wie Leonard Bernstein in seiner filmischen Hommage Tribute to Stravinsky (1972) bekennt. Die Diskussionen und Kontroversen um den russischen Kosmopoliten haben heute einem allgemein akzeptierten Konsens Platz gemacht – wobei sein Name von vielen immer noch mit seinen frühen Balletten, allen voran Le Sacre du Printemps (1913), verbunden wird.
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Leon Gabriel, Neofelis Verlag, 2021
Die Idee der Welt als einer Einheit, die ‚dem‘ Menschen bildhaft ansichtig werden könnte, gerät mit dem 20. Jahrhundert ins Wanken und rutscht im beginnenden 21. Jahrhundert in eine Krise. Dies geht mit der Globalisierung und zunehmenden Vereinheitlichung globaler Zusammenhänge einher. Und es hat Auswirkungen auf szenische Künste, ihre Darstellungsweisen und ihren politischen Anspruch.
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Robin Junicke, Athena Verlag, Oberhausen 2019.
Dieses Buch bietet einen strukturierten Einstieg in die kulturwissenschaft-liche Spieltheorie, speziell in Geschichte und Theorie des Rollenspiels. Dieses Format macht Narrationen zum Gegenstand des Spiels und vereint die Spielenden in einem gemeinsamen Prozess der Erschaffung von Welten und Geschichten. Vom allgemeinen Überblick bis zu konkreten Beispielen werden die unterschiedlichen Formen des Rollenspiels vorgestellt und besprochen.
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Dorota Sajewska, Diaphanes, Zürich 2019
Dorota Sajewska proposes an innovative perspective for looking back at the formative process of Polish modernity, delving into repressed areas of experience connected with World War I and the ensuing emancipatory movements. Underpinning modern Polish nationhood, she reveals, is not only a Romantic myth of independence but also the up-close horrors of fratricidal warfare and the pacifist aspirations of those confronted with its violence.
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Jörn Etzold, Fink-Verlag, Paderborn 2019.
Hölderlins Texte eröffnen eine Bühne der Vielen und des Wandels. Das Buch zeichnet Hölderlins Suche nach einem anderen Zeitraum des Theaters in den Empedokles-Fragmenten, den „Anmerkungen“ zu Sophokles und in den chorischen „Gesängen“ nach.
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Monika Woitas, Laaber-Verlag, o.O. 2018
Ballettmusik wurde bislang kaum wissenschaftlich wahrgenommen und ist bis heute mit zahlreichen Klischees behaftet. Die vorliegende Publikation skizziert erstmals die Entwicklung dieser Gattung von den Anfängen in Italien und den repräsentativen Balletten am Hofe des Sonnenkönigs über die großen Ballettklassiker des 19. Jahrhunderts wie Giselle oder Schwanensee bis zu den vielfältigen Formen der Ballettmusik im 20. und 21. Jahrhundert. Die Analysen ausgewählter Fallbeispiele vertiefen die Darstellung historischer Kontexte und werden ergänzt durch Exkurse zu tanzspezifischen Aspekten sowie Kurzporträts wichtiger Komponisten. So entsteht das Panorama einer lange übersehenen, zwischen Instrumentalmusik und Oper oszillierenden Gattung, die mehr zu bieten hat als eingängige Melodien und mitreißende Rhythmen.
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Guido Hiß; Robin Junicke; Monika Woitas; Sarah Heppekausen, Athena Verlag, Oberhausen 2018
Sechzehn Jahre Ruhrtriennale wie hat sich das Projekt von seinen Anfängen im Zeichen einer Reform des musikalischen Theaters zu einem renommierten »Festival der Künste« entwickelt? Welche Rolle spielen die besonderen Aufführungsorte, die alten industriellen Bauten? Welchen Beitrag leistet das Festival zur regionalen Gedächtnispflege und zum Selbstverständnis der Region?
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Gerko Egert, Transcript Verlag, Bielefeld 2016
Heben, streifen, halten, stoßen – die Weisen der Berührung im Tanz sind vielfältig. Ausgehend von der Annahme, dass die Berührung mehr als bloß der Kontakt zweier Körper ist, entwirft Gerko Egert ein Denken der Berührung als komplexes Zusammenspiel von Bewegungen, Erfahrungen und Affekten.
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