Im Rahmen des Praxismoduls können Erfahrungen in der professionellen Theater- und Performancearbeit sowie in der eigenständigen künstlerischen Praxis gesammelt und für das Studium angerechnet werden. Das Sammeln von Praxiserfahrung ist ausdrücklich erwünscht.
Eine eigene künstlerische Arbeit oder Assistenz im Bereich Theater, Performance, Kuration etc. kann als benotete Leistung (MAP) und ein Praktikum, eine Hospitanz oder eine Teilnahme an einem Projekt mit einer unbenoteten Leistung (SL) angerechnet werden; auf Wunsch kann auch eine eigene Arbeit oder eine Assistenz als unbenotete Leistung anerkannt werden.
Im Rahmen der Praxisanerkennung der Theaterwissenschaft können maximal zwei externe Leistungen für das Studium anerkannt werden. Eine weitere Möglichkeit Praxis-Leistungen anzurechnen besteht über den Optionalbereich oder über die Independent Studies.
Für die Anrechnung von eigenen künstlerischen Arbeiten oder Assistenz-Arbeiten ist eine Sprechstunden-Beratung durch die:den Praxisbeauftragte:n des Instituts zwingend erfoderlich.
Die:der Praxisbeauftragte berät und unterstützt nach Möglichkeit auch gern bei der Findung eines Praktikumsplatzes oder einer passenden Infrastruktur für die Realisierung der künstlerischen Arbeit.
Im Folgenden sind ein paar Hinweise aufgelistet, die zur Erstellung einer Reflexionsschrift hilfreich sind. Bitte besprich den Leistungsnachweis vorher mit den jeweiligen Dozierenden.
1) Was ist deine künstlerisch-wissenschaftliche Fragestellung? Was ist der Kontext/das Interesse, aus dem heraus du diese Fragestellung entwickelt hast?
2) Beziehe Literatur/Zitate mit ein. Diese kann entweder wichtige Impulse geben oder die eigene künstlerisch-wissenschaftliche Arbeit einordnen. Die Literatur muss nicht zwingend auf das künstlerische Projekt "angewandt" werden.
3) Was wurde versucht? Welche Phasen, welche Herangehensweisen und Entscheidungen gab es?
4) Beschreib dein "Ergebnis", die künstlerische Arbeit, so dass sich eine nicht involvierte und auch nicht im Publikum anwesende Person die Arbeit vorstellen kann.
5) Reflexion: Welche Schlüsse ziehst du aus dem Prozess? Woran ließe sich weiterarbeiten?
Im mündlichen Gespräch (nur für künstlerische Arbeiten im Rahmen eines Seminars möglich) soll die eigene künstlerische-wissenschaftliche Arbeit anhand eines Thesenpapiers reflektiert werden. Bitte besprich den Leistungsnachweis vorher mit den jeweiligen Dozierenden. Für das Thesenpapier können folgende Inputs hilfreich sein.
1) Was ist deine künstlerisch-wissenschaftliche Fragestellung? Was ist der Kontext/das Interesse, aus dem heraus du diese Fragestellung entwickelt hast?
2) Formuliere zwei, drei Thesen zu einem für die eigene künstlerisch-wissenschaftliche Arbeit wichtige Lektüre oder künstlerischen Gegenstand.
3) Wie hat die Partizipation des Publikums funktioniert? Inwieweit verhandelt das Projekt eine subversive, kritische Perspektive?
4) Beschreib dein "Ergebnis", die künstlerische Arbeit, so dass sich eine nicht involvierte und auch nicht im Publikum anwesende Person die Arbeit vorstellen kann.
5) Reflexion: Welche Schlüsse ziehst du aus dem Prozess? Woran ließe sich weiterarbeiten?