Prof. Dr.
Ruhr-Universität Bochum
Institut für Theaterwissenschaft
Universitätsstr. 150
Raum: GB 3/34
44780 Bochum
Telefon: +49 234 32 22102
E-Mail: monika.woitas@ruhr-uni-bochum.de
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Monika Woitas, Jahrgang 1961, betreut seit 2006 den Studienschwerpunkt Tanz- und Musiktheater am Institut für Theaterwissenschaft. Ihr Studium der Musikwissenschaft, Kommunikationswissenschaften/Publizistik und Philosophie schloss sie in Salzburg 1988 mit einer Promotion über Leonide Massine ab (Leonide Massine – Choreograph zwischen Tradition und Avantgarde, Niemeyer: Tübingen 1996/Reprint de Gruyter: Berlin 2012). In der Folge war sie an den musik- und theaterwissenschaftlichen Instituten der Universitäten Salzburg (1988/89), München (1990–1999) und Bochum (1999–2006) sowie als Gastdozentin in Leipzig und Köln tätig; ihre Habilitation erfolgte an der LMU München 1995 (Im Zeichen des Tanzes. Zum ästhetischen Diskurs der darstellenden Künste zwischen 1760 und 1830, Centaurus: Herbolzheim 2004). 2018 wurde sie zur außerplanmäßigen Professorin am Institut für Theaterwissenschaft der RUB ernannt.
Von 2005 bis 2008 arbeitete sie an einem vom Rektorat der RUB geförderten Forschungsprojekt „Innere und äußere Motorik – Zu Igor Strawinskys Bühnenwerken“, in dem neurowissenschaftliche Ansätze und Theorien des Urbanen für die musikalisch-choreographische Analyse fruchtbar gemacht wurden (Strawinskys „Motor Drive“, hrsg. mit Annette Hartmann, epodium: München 2010). Parallel betreute sie den auslaufenden Studiengang Musikwissenschaft (bis 2008). 2011 bis 2014 folgten Konzeption und Herausgabe (erneut mit A. Hartmann) eines Tanzlexikons, an dem 87 internationale Autorinnen und Autoren unterschiedlichster Fachdisziplinen mitgewirkt haben, darunter auch fortgeschrittene Studierende der RUB, die durch ein begleitendes Seminar in dieses Großprojekt eingebunden wurden (Das große Tanzlexikon, Laaber: Laaber 2015). Bereits in den Jahren zuvor wurden zahlreiche kleinere Projektseminare in Kooperation mit externen Partnern durchgeführt, darunter tanzplan essen 2010, Bochumer Symphoniker, Ruhrtriennale, Gesellschaft für Tanzforschung GTF. Diese Verbindung von Theorie und Praxis setzt sich bis heute fort, u.a. in Kooperationen mit dem Musiktheater im Revier oder der Oper Dortmund.
Zuletzt ist eine Monographie zu Strawinskys Bühnenwerken (Laaber: Lilienthal2022) erschienen sowie ein Sammelband zum Musiktheater von Michel van der Aa, bei dem erneut Studierende mitgewirkt haben und der von Dr. Elisabeth van Treeck und Stefan Drees mitherausgegeben wurde (Wolke: Berlin 2024).
Zur Geschichte der Balettmusik:
Zusatzqualifikationen:
Zusatzqualifikationen in Bewegungsanalytischer Tanzpädagogik am Ausbildungszentrum für Tanztherapie München, Stimmbildung und Gesang (Salzburg und München) sowie Querflöte (Köln, Salzburg); langjährige Konzerttätigkeit als Flötistin und Sängerin.
Darstellungskonzepte des Musik- und Tanztheaters
Musik und Tanz
Ballets Russes
Igor Strawinsky
Eine Auflistung der Publikationen von Prof. Dr. Monika Woitas steht hier zum Download zur Verfügung.