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Performativität – Politik – Feminismus

Wo stehen wir heute, wenn wir aus feministischen Perspektiven über das Politische von performativen Praktiken nachdenken? Diese Frage bildet den Ausgangspunkt unserer neuen Reihe Performativität – Politik – Feminismus. Sie versammelt Gesprächs- und Workshopformate, die aktuelle gesellschaftspolitische Fragestellungen, theoretische Zugänge und künstlerisch-wissenschaftliche Positionen zusammenführen. Im Zentrum stehen Verflechtungen von Performativität, Politik und Feminismus: Wie sind die Bedeutungsräume dieser Begriffsfelder in der Gegenwart konturiert? Welche genealogischen Linien und Brüche wirken auf unser heutiges Verständnis dieser Begriffe – in Theorie wie in Praxis? Und wie lässt sich die Relevanz dieser Verflechtungen für aktuelle Debatten sichtbar machen?

Die Reihe ist an laufende Seminare des Studiengangs Theaterwissenschaft & Performance Studies angebunden, erweitert deren Diskussionsrahmen jedoch bewusst und öffnet sie für ein größeres Publikum. Sie schafft einen Raum, in dem Positionen geschärft, Perspektiven miteinander ins Gespräch gebracht und gemeinsame Denkbewegungen weiterentwickelt werden können. 

Die Reihe wird geleitet und kuratiert von Dr. des Karina Rocktäschel und M.A. Sandra Biberstein.

Aktuelle Veranstaltungen

Mi, 15.07. – Workshop zur Kraft der Aktionskunst mit Radikale Töchter – 12 bis 14 Uhr, Ruhr-Universität Bochum, GB 03/142

Die Welt braucht neue Ideen und Maßnahmen, wenn sie ihre Herausforderungen und Probleme lösen will. Vor allem aber braucht sie eins: Mehr Mut! In diesem Workshop lernen die Studierenden, ihren „Mut-Muskel“ zu trainieren. 

Ziel des Workshops ist es, auf Grundlage der Methoden und Erfahrungen der Organisation Radikale Töchter Einblicke in Ansätze der Aktionskunst und des künstlerischen Aktivismus zu vermitteln. Die Teilnehmenden werden dazu angeregt, eigene Anliegen und Ziele zu formulieren, kreative Handlungsstrategien zu entwickeln und konkrete Wege zu ihrer Umsetzung zu erproben. Der „Mut-Muskel-Workshop“ versteht sich als politischer, kreativer und aktivierender Erfahrungsraum, der zu eigener Haltung anregt und dazu inspiriert, gesellschaftliche Gestaltungsmöglichkeiten aktiv wahrzunehmen.


Vergangene Veranstaltungen

Do, 07.05. – Workshop zu Intimität mit Mike Dele Dittrich Frydetzki – 14 bis 16 Uhr, Ruhr-Universität Bochum, GB 03/142

Mo, 15.06. – Hauptsache kein Zeitgeist. Lesung und Gespräch mit Hayat Erdoğan, 19 bis 21 Uhr im Oval Office, Schauspielhaus Bochum

Mi, 24.06. – Diskussion zu feministischen Manifesten mit Juliane Gorke, 12 bis 14 Uhr, Ruhr-Universität Bochum, GB 03/142


Mittwoch, 4. Februar 2026, 12 bis 14 Uhr: VerDragt euch! Workshop mit Narzissa

Das Seminar „Queer-Feministische Performance: Theorie und Praxis“ lädt zur letzten Sitzung in diesem Semester Philosoph*in und Drag Artist Narzissa Hyazinthia Helfritzsch ein. Narzissa ist Autor*in des Buches „VerDragt Euch / Drag Yourselves out“, das sich mit Ästhetik und Politik von Drag auseinandersetzt. Was ist Drag? Welche Vorstellungen haben wir davon? Was kann Drag ermöglichen? Diesen Fragen widmen wir uns in diesem Workshop mit Gesprächen und ersten praktischen Annäherungen. Der Workshop findet am Mittwoch, den 04.02.2026 von 12 – 14 Uhr statt. Workshopsprache ist Deutsch, Englisch ist bei Bedarf möglich. Vorkenntnisse sind nicht nötig. Alle sind herzlich eingeladen! Anmeldungen und Rauminfo unter: karocky@web.de