Prof. Dr.
Geschäftsführender Direktor
Ruhr-Universität Bochum
Institut für Theaterwissenschaft
Universitätsstr. 150
44801 Bochum
Raum: GB 3/38
Telefon: +49 234 322670
E-Mail: joern.etzold@ruhr-uni-bochum.de
Sprechstunden nach Vereinbarung über diese Plattform.
Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen:
PD Dr. Gerko Egert (Akademischer Rat)
Katarína Marková, M.A.
Studentische Mitarbeiter*innen:
Isabell Maar (Forschungsgruppe „Infrastruktur: Ästhetik und Versorgung“: Teilprojekt 1 sowie Lehre)
E-Mail: isabell.maar@ruhr-uni-bochum.de
Jesko Vorbeck (Forschungsgruppe „Infrastruktur: Ästhetik und Versorgung“: Koordinationsprojekt)
E-Mail: jesko.vorbeck@ruhr-uni-bochum.de
Jörn Etzold ist seit 2017 Professor am Institut für Theaterwissenschaft. Seit Oktober 2025 ist er Sprecher der Forschungsgruppe 5710 "Infrastruktur: Ästhetik und Versorgung" mit dem Teilprojekt "Ausgehöhlte Landschaften. Imaginationen von Leben in Infrastrukturen der Extraktion"; seit 2019 Antragsteller des Graduiertenkollegs "Das Dokumentarische. Exzess und Entzug". Von 2009-2012 war er Mitglied des DFG-Netzwerks "Kunst und Arbeit"; von 2011 bis 2013 leitete er an der Ruhr-Universität das DFG-Projekt "Theater, Rhythmus und Demokratie" (Sachbeihilfe).
Etzold war 2023 Senior Fellow am Maria Sibylla Merian Centre Conviviality–Inequality in Latin America (Mecila) in São Paulo mit einem Projekt zum Bertrand-Russell-Tribunal zu den Rechten der Indigenen der Amerikas 1980 aus rechtskritischer Perspektive. 2015 war er auf Einladung von Samuel Weber Visiting Assistant Professor und Feodor-Lynen-Fellow der Alexander von Humboldt Stiftung am German Department der Northwestern University Evanston, Illinois, und 2003 Stipendiat des DAAD in Paris. Er hielt zahlreiche Vorträge im In- und Ausland, unter anderem in São Paulo, Campinas, Paris, Cres, Budapest, Chicago, New York, Tokio (über Zoom), Straßburg, Wassenaar, Zürich.
Etzold ist seit 2022 Berufungsbeauftragter des Rektorats der Ruhr-Universität. Von 2018 bis 2022 war er Mitglied der Kommission für Struktur und Finanzen der Fakultät für Philologie und von 2018-2020 Geschäftsführender Direktor des Instituts für Theaterwissenschaft. Er ist regelmäßiger Gutachter für die Deutsche Forschungsgemeinschaft, die Alexander-von-Humboldt-Stiftung und den DAAD. Zudem Gutachter für das Evangelische Studienwerk Villigst, die Fritz Thyssen Stiftung, den FWF (Österreich), den SNF (Schweiz), den FNR (Luxemburg) und die NWO (Niederlande). Er ist Mitglied der Gesellschaft für Theaterwissenschaft.
Die Habilitation erfolgte 2015 an der Goethe-Universität Frankfurt mit einer venia legendi in „Theater-, Film und Medienwissenschaft“, die Promotion 2006 an der Philosophischen Fakultät der Universität Erfurt. Vor seiner Berufung nach Bochum war Etzold von 2014-2016 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Theater-, Film und Medienwissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt am Main und von 2007 bis 2011 am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen tätig. Zuvor war er Stipendiat der Graduiertenkollegs „Mediale Historiographien“ der Universitäten Weimar, Erfurt und Jena (dort zuletzt als Post-Doc) und „Zeiterfahrung und ästhetische Wahrnehmung“ in Frankfurt am Main. Er studierte „Drama, Theater, Medien“ am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen.
Jörn Etzold kooperiert seit seiner Ernennung auf vielfache Weise mit den Kulturinstitutionen und der freien Szene des Ruhrgebietss, so 2024 als Ko-Organisator der Tagung „Infrastrukturen im Fokus. Kuratieren in einer Welt der Multikrisen“ im Kunstmuseum Bochum, finanziert von der Kunststiftung NRW, als Mitglied des Beirats des Ringlokschuppen Ruhr (seit 2018), des Beirats „Freie Darstellende Künste“ der Stadt Dortmund (2020-2022), durch Jurytätigkeiten für die Städte Bochum und Dortmund sowie durch gemeinsame Projekte u.a. mit Urbane Künste Ruhr ("Ermüdung und Versorgung" 2022) und der Ruhrtriennale ("Grenzen der Repräsentation" – Krise der Demokratie 2019). Er ist aktives Mitglied des interuniversitären Lehrgangs "Kuratieren in den Szenischen Künsten". Etzold war von 1998-2002 als Theater- und Performancekünstler tätig. Mit der Gruppe Drei Wolken gewann er 2000 den Cutting Edge-Preis des Staatstheaters Darmstadt und des Mousonturms, Frankfurt am Main, für zeitgenössische europäische Theaterregie 2000; mit der Choreographin Amelia Poveda unternahm er 2003 eine vom Goethe-Institut finanzierte Tour durch Ecuador. Etzold war zudem als Übersetzer aus dem Englischen und dem Französischen tätig, unter anderem von Samuel Weber und Jean-Luc Nancy.
Sprecher der Forschungsgruppe FOR 5710 "Infrastruktur: Ästhetik und Versorgung"
Leiter des Teilprojekts "Ausgehöhlte Landschaften. Imaginationen von Leben in Infrastrukturen der Extraktion"
Antragsteller im Graduiertenkolleg "Das Dokumentarische. Exzess und Entzug"
Durchgängig:
SoSe 25
WiSe 24/25
SoSe 24
WiSe 23/24
März bis November 23
Wise 22/23
SoSe 22
WiSe 21/22
SoSe 21
WiSe 20/21
SoSe 20
WS 19/20
SoSe 19
WiSe 18/19
SoSe 18
Wise 17/18
SoSe 17
WS 2016/17
Goethe-Universität Frankfurt am Main, Institut für Theater-, Film- und Me-dienwissenschaft
SoSe 16
WiSe 15/16
Northwestern University, Evanston, IL, German Department
Spring 2015
Goethe-Universität Frankfurt am Main, Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft
WiSe 14/15
SoSe 2014
Ruhr-Universität Bochum, Institut für Theaterwissenschaft
WiSe 12/13
Justus-Liebig-Universität Gießen, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft
WiSe 07/06
bis SoSe 11 U.a. folgende vierstündige Sitzungen:
SoSe 11
WiSe 10/11
WiSe 09/10
SoSe 09
WiSe 08/09
SoSe 08
WiSe 07/08
Universität Erfurt, Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft und Kommunikationswissenschaft
SoSe 07
WiSe 06/07
SoSe 06
WiSe 05/06
Goethe-Universität Frankfurt am Main, Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft
SoSe 04
Eine Auflistung aller Publikationen von Prof. Dr. Jörn Etzold steht hier zum Download zur Verfügung.